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EM im Hallen-Hockey 2012 > 13. - 15.1.2012 in Leipzig

von Rainer Hille, Leipzig

 

Leipzig sah Hockeysport vom feinsten. Jeweils die besten 8 Männer- und Frauenteams aus Europa waren am Start. In der Arena Leipzig sind ja 2 Hallen eingebaut. Die kleine hatte auch nur eine Tribüne für 350 Zuschauer und hier fanden die von der Papierform her nicht so großen Spiele sowie die Platzierungsrunden um den Abstieg statt. Aber auch diese Spiele hatten es in sich, wenn ich nur an die Männerpartie England gegen Russland denke. Die Russen führten kurz nach der Pause schon 8:1, dann nahmen die Engländer den Torwart raus und ein Russe bekam eine Zeitstrafe. Dadurch schafften die Engländer noch ein unglaubliches 8:8. Bei beiden Teams waren jeweils 7 Spieler vom Feldhockey EM 09 (ENG) bzw. vom Hallen EM 08 (RUS) dabei.  Bei den Frauen enttäuschten die hoch gehandelten Ukrainerinnen, welche mit 10 Spielerinnen vom Hallen EM 2010 antraten. Sie mussten sogar in die B-Gruppe absteigen.

In der Haupthalle, wo 5000 Zuschauerplätze waren, trugen die deutschen Teams ihre Spiele aus. Nach zähem Beginn und knappen Erfolgen steigerten sich alle bis in die Finalspiele und trugen mit ihren Leistungen zu der guten Stimmung in der Halle bei, welche an den beiden Haupttagen ausverkauft war.

Für die Autogrammsammler war das eine Fundgrube. Allein 50 Aktive waren schon einmal EM oder WM bzw. errangen schon olympisches Metall. An alle Sportler kam man problemlos heran und ausnahmslos waren alle sehr freundlich und hilfsbereit beim suchen entsprechender Personen. Hier kann man wirklich sagen, dass Sammeln hat Spaß gemacht und war nicht zu vergleichen mit der Arroganz diverser Sportler bei manchen anderen Sportarten.

 

Die Statistik zur EM:

Herren:

A: 1. GER - AUT 2:1, - SUI 9:2, - ESP 11:1;   2. AUT - ESP 6:1, - SUI 3:1;    3. ESP - SUI 6:1;     4. SUI

B: 1. CZE - RUS 2:1, - ENG 1:1, - NED 2:2;   2. NED - ENG 7:5, - RUS 2:3;  3. RUS - ENG 8:8;  4. ENG

C: (Abstiegsrunde)  1. ESP - RUS 3:2, - ENG 2:3;  2. RUS - SUI 3:2;  Absteiger: 3. ENG - SUI 2:4;  4. SUI

½ Finale: AUT - CZE 2:3, GER - NED 6:3;  um Platz 3: AUT - NED 5:3;  Finale: GER - CZE 4:0

1.

GER

Nicolas Jacobi, Florian Woesch, Oskar Deecke, Tobias Hauke, Benjamin Wess, Pilt Arnold,  Timo Wess, Matthias Witthaus, Thilo Stralkowski, Tobias Lietz, Moritz Fuhrmann,             Andreas Späck

2.

CZE

Filip Neusser, Pavel Hraba, Martin Hanus, Tomás Procházka, Štĕpán Bernátek, Ondřej Vudmaska, Jakub Kyndl, Daniel Piterák, TomᚠJohada, David Vacek, Aleš Peřinka, Josef Dašek

3.

AUT

Christian Minar, Armin Stremitzer, Elmar Stremitzer, Sebastian Eitenberger, Michael Körper, Dominik Monghy, Benjamin Stanzl, Manuel Grandits, Philip Greutter, Patrick Schmidt, Michael Mäntler, Mateusz Szymczyk

Damen:

A: 1. NED - AUT 3:2, - UKR 7:3, - BLR 1:3;   2. BLR - UKR 4:4, - AUT 2:3;   3. UKR - AUT 4:3;    4. AUT

B: 1. POL - GER 5:3, - ESP 4:5,  - CZE 5:1;     2. GER - CZE 5:3, - ESP 2:1;     3. ESP - CZE 4:4;       4. CZE

C: (Abstiegsrunde)  1. CZE - AUT 2:2,  - UKR 5:4;  2. AUT - ESP 4:1;  Absteiger: 3. ESP - UKR 3:2, 4. UKR

½ Finale: BLR - POL 2:1,  GER - NED 4:1;  um Platz 3: POL - NED 4:3; Finale: GER - BLR 2:2 n. V. (7m: 3:2)

1.

GER

Karoline Amm, Viktoria Wiedermann, Lena Jacobi, Stefanie Schneider, Kerstin Holm,     Eva Frank, Rebecca Landshut, Susanne Schulz-Linkholt, Lea Loitsch, Dinah Grote, Franziska Hauke, Tonja Fabig

2.

BLR

Khrystina Kibkova, Hanna Zabrotskaja, Nastassia Schcharbakova, Volha Khamko,                 Maria Halinouskaja, Rita Zhylianina, Alesia Piotukh, Julia Mikheichyk, Julia Kurhanskaja, Nadzeja Silitskaja, Krestsina Kulinkovich, Marina Navitskaja

3.

POL

Dominika Nowicka, Malgorzata Sztybrych, Paulina Okaj, Magdalena Szczurek, Joanna Hawrot, Joanna Wittke, Paulina Polewczak, Marlena Rybacha, Aleksandra Bugala, Natalia Wiśniewska, Anna Grzanka, Marta Kucharska

 

 

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