Allgemeines

Freestyle

Disziplinen

Ballett (engl.: aerial)

Das ist eine Kür von 2 ½- Minuten Dauer nach eigener Musik mit Luftakrobatik-Vorführungen wie Stocküberschläge, Schrittkombinationen, einfache Drehungen und Sprünge. Fünf Preisrichter vergeben Punkte ähnlich dem Eiskunstlaufen. Vor dem Lauf muss der Sportler das Ballett-Layout, worin die geplanten Sprünge und Absprungstellen markiert sind, bei den Preisrichtern abgeben.

Doppel-Ballett (eng.: syncro aerial)

Zwei Teilnehmer führen möglichst synchron eine Kür vor – diese Disziplin war zu den OWS 2002 Demonstrationsportart.

Boarder cross

Durch die Einführung der Carver, d. h. der stark taillierten und etwas kürzeren Skier (to carve = schneiden) wurde diese Disziplin entwickelt. Die Fahrer führen dies wie beim Snowboarding seit ca. 1998 aus: mehrere Läufer starten gleichzeitig auf einem mit Hindernissen speziell präparierten Hang.

Buckelpistenfahren (engl.: mogule)

Beim Befahren vieler kurzer Buckel und 2 kleiner Sprunghügel müssen vorher festgelegte leichte Sprünge vollführt werden. Bewertet werden die erreichte Abfahrtszeit, die Sprungtechnik und die gewählten Schwierigkeiten. In die Gesamtwertung gehen die Zeit (25 %), zwei Sprünge (25 %) und die Technik (50 %) ein. Für die Sprünge auf der Buckelpiste gibt es 3 Schwierigkeitsgrade, die jeweils eine Grundpunktzahl ergeben. Die Bewertung erfolgt durch 5 Preisrichter, die die Technik z. B. nach Flüssigkeit der Bewegung, Armhaltung, Einhaltung der Fahrlinie und ständigem Kontakt der Skier mit der Piste berücksichtigen.

Vor dem Wettkampf werden durch die (bis dahin) Besten beim Abfahren Richtzeiten vorgelegt. Für Zeitverluste gibt es dann Abzüge, für Gewinne Pluspunkte.

Buckelpistenfahren kann einzeln oder parallel ausgetragen werden, wodurch es sehr attraktiv ist. Beim Parallelfahren gilt das k.o.-System für die Ermittlung der Besten.

Kombination

Buckelpiste und Ballett; als Wettkampf bei WM.

Springen

Die Schanzen werden an Hängen aus Schnee geformt und haben einen leicht aufwärts geneigten Absprungtisch. Die Höhe des Absprungtisches beträgt für Frauen 2,30 m, für Männer 2,90 m. Die Anlauflänge ist mit 30 m festgelegt; der Aufsprunghügel muss eine Neigung von 36 ... 38 Grad aufweisen, die Anlaufgeschwindigkeit sollte mehr als 55 km/h betragen. In der Luft werden Salti bis zu dreifacher Ausführung und Schrauben vollführt, ähnlich dem (Wasser-)Turmspringen. Jeder Teilnehmer muss zwei Sprünge mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad ausführen.

Bei der Bewertung durch Punktrichter werden Absprung (zu 20 %), Höhe, Weite, Haltung, technische Ausführung und Landung (zu 30 %) zusammengefasst und mit dem Schwierigkeitsfaktor für den jeweiligen Sprung (z. B. Dop-pelsalto 2,0; Dreifachsalto mit 4 Schrauben 4,7) multipliziert. Mehr als 3 Salti sind nach dem Reglement nicht zugelassen. Das Ergebnis beider Durchgänge wird zur Gesamtnote addiert.

Die Sprünge erhielten entsprechend der Entstehung fantasievolle Namen wie "full lays", "half rudies" oder "half randies".

Der steil abfallende Aufsprunghang wird für eine sichere Landung nach jedem Sprung aufgestochen.

Auf mit Schnee bedeckten Schanzen dürfen nur Sportler springen, die auf Wasserschanzen eine Lizenz für den jeweiligen Sprung erworben haben.

Zur Erhöhung der Attraktivität werden auch Schanzen nebeneinander errichtet; zwei Sportler dürfen gleichzeitig springen.

Halfpipe

Ähnlich wie beim Snowboarding

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