Allgemeines

Biathlon

Geschichte

Bei der Jagd im hohen Norden ist die Benutzung von Schusswaffen auf Skiern schon aus dem Jahre 1050 auf einem Runenstein aus Balingista nachweisbar. Zunächst wurden Pfeil und Bogen, später auch Schusswaffen benutzt.

1776 sind erstmalig Skiwettbewerbe mit Schießeinlagen (Gewehre/ Pistolen) in norwegischen Dörfern durchgeführt worden.

In Deutschland fanden 1895 die ersten militärischen Skilaufmeisterschaften statt. Ab 1910 gab es die Disziplin „Militärischer Patrouillenlauf“ im Wintersport. Zu den Olympischen Winterspielen 1924 wurde diese Disziplin als Demonstrationssportart in Chamonix zugelassen. 1930 fanden die ersten Weltmeisterschaften im Militärpatrouillenlauf statt (mit Einzel- und Staffelrennen); unter dieser Bezeichnung wurde es bis 1948 in das olympische Programm als Demonstrationswettbewerb aufgenommen, ab 1949 setzte sich der Name Biathlon (griechisch: Zweikampf) durch. Der neue Name wurde vom Vorsitzenden des Internationalen Verbandes für Modernen Fünfkampf und Biathlon (UIPMB), dem schwedischen General Sven Thofelt, vorgeschlagen. Diesem Verband war Biathlon bis zur Saison 1993/ 94 angeschlossen. Danach wurde eine eigenständige Dachorganisation, die Internationale Biathlon Union (IBU) gegründet. Deshalb zählt Biathlon nun als eigenständige Sportart; in Deutschland werden die Aktiven vom Deutschen Skiverband (DSV) koordiniert.

Seit 1960 ist Biathlon für Männer ständig im Programm der Olympischen Winterspiele, die Frauenwettbewerbe kamen ab 1992 hinzu.

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